Deutsch als Zweitsprache

Der Unterricht Deutsch als Zweitsprache (DaZ) wird Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache angeboten. Dazu gehören:

  • Kinder, welche direkt aus ihrer Heimat in unser Land einreisen
  • Kinder, die hier aufgewachsen sind, jedoch über zu wenige Deutschkenntnisse verfügen, um dem regulären Unterricht folgen zu können

Eine Sprachstandserhebung bildet die Entscheidungsgrundlage, ob ein Schülerin, eine Schüler DaZ-Unterricht erhält.

Der DaZ-Unterricht findet in der Regel in kleinen Gruppen oder in kooperativen, klassenintegrierten Unterrichtsformen statt. Einzelunterricht ist die Ausnahme.

Im Grundsatz besteht die Möglichkeit von Intensivkursen (für Schülerinnen und Schülern mit keinen/geringen Kenntnissen der Unterrichtssprache) oder Aufbaukursen (für Schülerinnen und Schüler, welche aufgrund ihrer Sprachdefizite dem ordentlichen Unterricht nicht folgen können) .

Ziel des DaZ-Unterrichts ist es, dass die Kinder die deutsche Sprache lernen. Die zunehmende Sprachkompetenz verhilft den Schülerinnen und Schülern dem Schulunterricht in der Regelklasse immer besser zu folgen und beeinflusst damit den Integrationsprozess positiv.

Die Anmeldung zum DaZ-Unterricht erfolgt entweder durch die Schulleitung vor Ort an die Schulleitung IBEM oder durch die Klassenlehrperson (nach Absprache mit der zuständigen DaZ-Lehrperson) an die Schulleitung IBEM.

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Standortgespräch 8. Klasse

Für das Standortgespräch 8. Klasse mit fremdsprachigen Eltern stehen neu unter folgendem Link http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kindergarten_volksschule/kindergarten_volksschule/schulleitungen_undlehrpersonen/berufswahlvorbereitung/Standortgespraech.html
zur Verfügung:
Eine Vorlage für den Einladungsbrief, eine Information für fremdsprachige Eltern und ein Informationsblatt für die Schule. Bei der Information an die fremdsprachigen Eltern handelt es sich um eine vereinfachte und an die Zielgruppe angepasste Version des Textes “Standortgespräch 8. Klasse, Information für Eltern”. Brief und Information für die fremdsprachigen Eltern gibt es auf Deutsch und Französisch und in weiteren 16 Sprachen.

Angepasste Beurteilung

Für neu zugezogene Migranten- und Asylantenkinder kann die Beurteilung angepasst werden.
In Absprache mit den Schulleitungen der Zuweisungsregion wird von den DaZ-Lehrerinnen ein Brief an die Eltern abgegeben, in dem die Eltern informiert werden, dass ihr Kind im ersten Schuljahr nicht mit Noten beurteilt wird.

Angepasste Beurteilung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache